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Biografie

Wahrlich – manche Bands beschreiten von sich aus keinen einfachen Weg und die vom bayerischen Untermain stammende Formation MINOTAURUS fällt sicherlich in diese Kategorie.

Nachdem man 1997 “The First Labyrinth” mit drei Songs im Gepäck durchkreuzt hatte, erklomm man nur ein Jahr später mit vier weiteren Visitenkarten im Anschlag den “Dragonbone Throne”.
Mit “Path Of Burning Torches” kam im Jahr 2000 der langersehnte erste Longplayer heraus, 2001 folgte mit “Carnyx”, einer Hommage an das eisenzeitliche Instrument der Kelten, die nächste Veröffentlichung.

Nach zwei krachenden Folkmetal-Alben ging man ein Jahr später bewusst gemäßigtere Wege und brachte mit „The Silent Cave“ eine EP mit Acoustic-Stücken heraus. Die Songs zeigen erstmals die weiche Seite von MINOTAURUS und besingen die romantische Facette der oftmals auf Lauten dargebotenen Musik des Mittelalters.

Auf “Myth Or Reality” (2004), beschritt man wieder traditionelle Wege, aber der wehmütige Folkcharakter war fortan ein elementarer Bestandteil vieler Kompositionen, auf „Myth“ am eindrucksvollsten in der Powerballade „Warriorhearts“, dem Soundtrack zum Film „Kriegerherzen“, zu hören.

„The Lonely Dwarf“ aus dem Jahr 2009 ist ein Konzeptalbum, das – irgendwo zwischen Folk und Metal – die Geschichte eines einsamen Zwergs erzählt. Mit diesem Album entdeckte die Band ihre Vorliebe für aufwendige Videoclips, die künftig ein fester Bestandteil des MINOTAURUS-Katalogs werden sollten.

Nach mehreren Besetzungswechseln geht die Band auf ihrem achten Silberling „The Call“ (2013) neue Wege: Härter, moderner und aufwendiger klingen die Songs, mit denen MINOTAURUS die Neuzeit einläutet. Ihre musikalischen Wurzeln verlieren die Aschaffenburger aber niemals aus den Augen. In ihrer mittlerweile 20-jährigen Existenz haben sie stets ihre musikalische Eigenständigkeit bewahrt und das soll auch in Zukunft so bleiben.

Das Bandkarusell hat sich wieder einmal gedreht und das Instrumentale Spektrum der Band wurde durch Harfe und Flötenklängen erweitert. Im November 2016 erschien dann der neunte Silberling INSOLUBILIS unter unserem Label LIMB MUSIC. Produziert und arrangiert in den Empire Studios von Rolf Munkes (Crematory) mit elf neuen Songs in neuen Klängen aber an den musikalischen Wurzeln der Band angeknüpft.
Mit Kevin Ehrl von e(h)rlebnisfilm und Mika Metz in der Hauptrolle, entstand zu dem Song Cemetery der neue Videoclip.

2016 / 2017 war Minotaurus auf Festivals, Mittelatermärkten und Clubs quer durch Deutschland unterwegs, als Headliner in Saarbrücken auf den Phantasie & Mittelaltertagen, sowie als Co-Headliner von Feuerschwanz auf dem Mühlberg-Festival oder Harpyie in Forst-Lausitz auf dem Johannes Gaudium.

Aktuelle Alben

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